Der Natur- und Heimatschutzwerkhof befindet sich am nordwestlichen Dorfrand von Pfäffikon. Die Anlage mit Betriebsgebäude und Einstellhalle stammt aus dem Jahr 1983. Aufgrund des Zustandes der Bauten umfasste der Handlungsbedarf eine tiefgreifende statische Ertüchtigungen, die Dachsanierung der Einstellhalle und des Betriebsgebäudes, sowie die damit verbunden Schadstoffsanierungen sämlticher Fassaden. Alle Dächer wurden mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet. Das Regenwasser der Dachfläche der Einstellhalle wird in einer Zisterne zukünftig gesamt und wird als Ressource für den Werkhof dienen. Innerhalb des Projektes wurden die baulichen Bedürfnise des Betriebskonzeptes planerisch ermittelt und umgesetzt. Die Anlage wurde mit zwei neuen, abschliessbare Unterstände im Westen der Einstellhalle ergänzt. Die Einstellhalle wird mit einem zweiten Zwischenboden und einem Schärfraum ergänzt und auf dem Gelände werden verschiedene E-Tankstellen angeschlossen werden. Die Gesamtinstandsetzung des Betriebsgebäudes ist nicht Stand der Planung.Aus dem Zustand des „Bauens unter Betrieb“ ergaben sich in der Umsetzung diverse Abhängigkeiten. Um eine sinnvolle Projektrealisierung zu erzielen wurde ein Terminplan ermittelt, in dem die Erstellung der einzelnen Bauten jeweils als eine Etappe ausgeführt wurde. So konnte gewährleistet werden, dass der Betrieb nicht beinträchtigt wurde.
Bauherrschaft: Baudirektion Kanton Zürich Hochbauamt
Architektur: Aeberli Architekten GmbH Zürich
Bauleitung: Jaun Baumanagement GmbH Zürich
Tragkonstruktion: HKP Ingenieure AG Zürich
Tiefbauingenieuer: Kielholz + Stäheli AG Eschlikon
E-Planung: Wolf Elektroplanungs AG Pfäffikon
PV–Anlage: energiebüro AG Zürich
Altlasten: CSD Ingenieure AG Zürich
Naturschutz Werkhof, Pfäffikon ZH
Auftragsgeber: Hochbauamt Kanton Zürich
Auftragsart: Rahmenvertrag
Bauaufgabe: Instandstellung, Erweiterungsbauten Natur– und Heimatschutzwerkhof
Bausumme BKP 1–9: 3.5 Mio CHF
Nettogeschossfläche: 2'775 m2
Volumen nach SIA 416: 11'960m3
Leistung: Gesamtleitung, Projektierung, Ausführungsplanung, Bauleitung/ Baumanagement, Abschluss
Fotos: Mark Niedermann
Zeitraum: 2022–2026
Umbau und Erweiterungsbauten
Natur– und Heimatschutzwerkhof
Natur– und Heimatschutzwerkhof
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